Wie das Regierungspräsidium Freiburg der Gemeinde Münstertal letzte Woche sehr kurzfristig mitteilte, ist noch im ersten Halbjahr 2023 geplant, dass der Fahrbahnbelag der L 130 ab Rotenbuck/Gabel bis Kälbelescheuer erneuert wird. Weitere konkrete Angaben gab es hierzu nicht. Bodenproben werden noch entnommen um den Untergrund zu untersuchen. Die Verwaltung steht mit dem RP in Kontakt, auch im Hinblick auf eine mögliche Verbesserung der Trinkwasserversorgung und Internetanbindung. Schon jetzt lässt sich aber sagen, dass es aufgrund der sehr kurzfristigen Information über die Maßnahme sehr schwierig wird, dies gemeinsam umzusetzen.

 

Anfang Januar informierte die FVA über zwei Meldungen von toten Nutztieren mit Rissverdacht aus dem Münstertal, Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald:

Am 06.01.23 wurden auf Gemeindeebene Münstertal im Schwarzwald sechs tote Ziegen und am 09.01.23 eine weitere tote Ziege gemeldet.

Die genetischen Untersuchungen von Abstrichproben am Senckenberg Zentrum für Wildtiergenetik konnten nun in beiden Fällen denselben Wolf als Verursacher identifizieren.

Bei diesem Wolf handelt es sich um ein weibliches Tier und somit um den Erstnachweis einer Wolfsfähe in Baden-Württemberg. Die Fähe mit der Bezeichnung GW2407f (Haplotyp HW01) war bereits in der länderübergreifenden Datenbank am Senckenberg Zentrum registriert. Sie wurde erstmals im Herbst 2021 in ihrem Heimatterritorium Billenhagen in Mecklenburg-Vorpommern nachgewiesen. Ein zweiter Nachweis gelang im Juni 2022 über die Untersuchung eines Losungsfundes bei Spangenberg in Hessen. Das Geburtsjahr der Fähe ist somit vermutlich das Jahr 2021.

Ob sich die Fähe noch in der Region aufhält, oder weitergezogen ist, ist aktuell nicht bekannt.

Im Südschwarzwald gelten zwei territoriale Rüden als sesshaft. Sollte sich die Fähe weiterhin in der Region aufhalten, könnte es zu einer Paarbildung kommen. Möglich wäre dann ebenfalls, dass es bereits im Frühsommer 2023 zur Geburt von Jungtieren und somit zur Rudelbildung im Südschwarzwald kommen könnte. Ob dies tatsächlich eintritt, können erst weitere Monitoringergebnisse zeigen.

Auf Grundlage nationaler Kriterien (Reinhardt et al. 2015) würde diese Fähe mit einem der territorialen Rüden als Paar eingeordnet, wenn beide Tiere über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten gemeinsam nachgewiesen würden.

Das Umweltministerium informiert die Koordinationsgruppe Wolf. Die FVA informiert die Verbände der AG Luchs und Wolf sowie die Wildtierbeauftragten.

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie auf der Internetseite des Umweltministeriums (https://um.baden-wuerttemberg.de/de/umwelt-natur/naturschutz/biologische-vielfalt/artenschutz/wolf).

 

Im Bereich der Anwesen Hof 22 – 26, kommt es am Samstag, 11.02.2023 zu Behinderungen durch Kranarbeiten.

Das THW Müllheim hebt am Vormittag, mit Unterstützung eines Mobilkrans, eine mobile Behelfsbrücke aus. Im Zuge der Arbeiten kommt es zu Behinderungen bei der Zufahrt zu den rückwärtigen Anwesen.

Im Anschluß daran wird ebenfalls mittels Mobilkran, die Behelfsbrücke im Bereich „Spielweg/Spielwegdörfle“ beim Sportplatz Obermünstertal ausgehoben und seitlich gelagert. Die Demontage und der Abtransport dieser Brücke erfolgt 1 Woche später durch das THW Müllheim, am 18.02.2023.

Wir bitten Verständnis für die notwendigen Arbeiten.

Die Gemeindeverwaltung. 

Das Portal service-bw.de ist die E-Government-Plattform für Bürger, Unternehmen und die Verwaltungen in Baden-Württemberg.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie hier.

 

 

Die Gemeinde Münstertal trauert um ihren

Altbürgermeister und Ehrenbürger

Karl Walz

1946 – 2022

Karl Walz war von 1975 – 1991 Bürgermeister der Gemeinde Münstertal. In dieser Zeit hat er sich für unsere Gemeinde mit sehr viel Herzblut und Engagement für seine Bürgerinnen und Bürger eingebracht: Unter anderem zahlreiche Infrastrukturprojekte wie die Straßenbaumaßnahmen der L 130 und L 123 im Obermünstertal, die Flurbereinigung, der Ausbau der Kanalisation, Friedhofssanierung und die Erschließung von Baugebieten. Im kulturellen Bereich entstanden das damalige Waldmuseum und das Bienenkundemuseum.

Ein besonderes Augenmerk legte Herr Walz auf die örtlichen Vereine. Initiativen für die Entstehung des Münstertäler Weihnachtsmarktes oder des Laurentiusfestes gingen von ihm aus. Aufgrund seiner Verdienste wurde er von mehreren Vereinen des Münstertals zum Ehrenmitglied ernannt.

Auch im kirchlichen und caritativen Bereich als Mitglied im Pfarrgemeinderat, bei der Sozialstation Südlicher Breisgau, der Dorfhelferinnenstation und der Einrichtung „Essen auf Rädern“ mit dem Lazarus-Hilfsdienst hat er sich enorme Verdienste erworben. Ebenfalls setzte er sich entscheidend für die Errichtung einer Senioreneinrichtung in zentraler Lage ein, dem Seniorenzentrum St. Benedikt Münstertal. 

Die Summe dieses vielfältigen beruflichen und sozialen Engagements, verbunden mit einem hohen Maß an Glaubwürdigkeit und sozialer Kompetenz, gab für die Gemeinde im Jahre 2016 den Ausschlag, Herrn Walz die höchste Würdigung zu verleihen, die die Gemeinde zu vergeben hat, die Ehrenbürgerwürde.

Pflichterfüllung, Hilfe für andere und Geradlinigkeit waren Attribute, die Herr Walz kennzeichneten. Gerade sein unermüdliches Wirken im Interesse der Allgemeinheit hat ihn sehr beliebt gemacht.

Die Gemeinde Münstertal ist dem Verstorbenen zu großem Dank verpflichtet und wird ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen, Freunden und Bekannten.

 

Bürgermeister Ahlers und die Mitarbeiter*innen der Gemeindeverwaltung Münstertal

Derzeit treten im Raum Müllheim/Südbaden Fälle von Betrugsversuchen auf, bei denen die oder der Täter bevorzugt zu Seniorinnen und Senioren an die Haustür kommen und sich als Beschäftigte des Finanzamts, des Zolls oder als Gerichtsvollzieher ausgeben und angeben, Steuern für das Finanzamt einzutreiben.

Gelegentlich führen sie auch verschiedene weitere Begründungen an, zum Beispiel, dass das Finanzamt im Moment wegen der Grundsteuerreform überlastet sei und Vollziehungsbeamte des Zolls oder Gerichtsvollzieher für das Finanzamt Vollstreckungshilfe leisten würden. Oder es wird ein weiterer Grund, wie zum Beispiel die Versteuerung einer vor langer Zeit aufgelösten Lebensversicherung, genannt. Auch das Einziehen fälliger Kraftfahrzeugsteuer wird vorgegeben.

Es gebe eine hohe Steuerschuld, die sofort und bar zu zahlen sei. Die Beträge, die genannt werden, bewegen sich im Bereich von mehreren tausend Euro. Hilfsweise könne man auch Wertgegenstände hergeben.

Das Finanzamt und der Zoll warnen vor dieser Variante der Betrugsmasche. Teilweise werden gefälschte Unterlagen wie Dienstausweise oder Vollstreckungsschreiben vorgezeigt oder sogar falsche Zolldienstkleidung getragen.

Sofern Zoll- oder Steuerschulden vollstreckt werden, gehen diesen Maßnahmen stets schriftliche Zahlungsaufforderungen, Mahnungen und Vollstreckungsankündigungen voraus.

In Zweifels- oder Verdachtsfällen wenden Sie sich bitte an Ihr örtliches Finanzamt, das Hauptzollamt oder die örtlichen Polizeidienststellen. Telefonisch kann die Notrufnummer 110 bei derartigen Fällen gewählt werden.

 

 

Bisher war es Tradition, dass öffentlich in unserem Mitteilungsblatt unseren Alters- und Ehejubilaren gratuliert wird. War keine Veröffentlichung gewünscht, musste man aktiv eine Pressesperre seitens der Jubilare im Einwohnermeldeamt eintragen lassen. Durch eine Gesetzesänderung bei der Datenschutzgrundverordnung ist es jetzt allerdings so, dass nun für eine Veröffentlichung eine aktive schriftliche Zustimmung vorliegen muss. Die Verarbeitung Ihrer Daten versteht sich im Erheben, Speichern und Bearbeiten sowie das Übermitteln bei Bedarf an die örtliche Presse.

Natürlich haben Sie, als betroffene Person, jederzeit die Möglichkeit

a) gem. Art. 15 DSGVO Auskunft zur Verarbeitung Ihrer gespeicherten Daten zu erhalten

b) gem. Art. 16 DSGVO unverzüglich die Berichtigung unrichtiger personenbezogener Daten zu verlangen

c) u.U. die Löschung personenbezogener Daten zu verlangen, wenn diese beispielsweise nicht mehr notwendig sind (Art. 17 DSGVO) oder die Einwilligung widerrufen wird

d) nach Art. 18 DSGVO die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen

e) u.U. Ihre personenbezogenen Daten, die wir bereitgestellt haben, zu erhalten (Art. 20 DSGVO).

Sie können darüber hinaus jederzeit ohne Angabe von Gründen von Ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch machen und/oder die erteilte Einwilligungserklärung mit Wirkung für die Zukunft abändern oder gänzlich widerrufen.

Somit werden wir ab sofort keine Altersjubiläen im Mitteilungsblatt mehr veröffentlichen, sofern uns keine ausdrückliche Zustimmung

vorliegt.

Wünschen Sie eine Veröffentlichung bei Alters- oder Ehejubilaren, füllen Sie bitte die Einverständniserklärung aus und senden diese an gemeinde@muenstertal.de.

Im ersten Halbjahr 2023 werden bundesweit die Schöffen und Jugendschöffen für die Amtszeit von 2024 bis 2028 gewählt. Gesucht werden Bürger*innen, die am Amtsgericht und Landgericht als Vertreter des Volkes an der Rechtsprechung in Strafsachen teilnehmen. Der Gemeinderat erstellt dann eine Vorschlagsliste. Aus diesen Vorschlägen wählt der Schöffenwahlausschuss in der zweiten Jahreshälfte 2023 die Haupt- und Ersatzschöffen.

Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber, die in Münstertalwohnen und am 1.1.2024 mindestens 25 und höchstens 69 Jahre alt sein werden. Wählbar sind deutsche Staatsangehörige, die die deutsche Sprache ausreichend beherrschen. Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, die zum Verlust der Übernahme von öffentlichen Ämtern führen kann, ist von der Wahl ausgeschlossen. Auch hauptamtlich in oder für die Justiz Tätige (Richter, Rechtsanwälte, Polizeivollzugsbeamte, Bewährungshelfer, Strafvollzugsbedienstete usw.) und Religionsdiener sollen nicht zu Schöffen gewählt werden. Schöffen sollten über soziale Kompetenz verfügen, d. h. das Handeln eines Menschen in seinem sozialen Umfeld beurteilen können. Von ihnen werden Lebenserfahrung und Menschenkenntnis erwartet. Die ehrenamtlichen Richter müssen Beweise würdigen, d. h. die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein bestimmtes Geschehen wie in der Anklage behauptet ereignet hat oder nicht, aus den vorgelegten Zeugenaussagen, Gutachten oder Urkunden ableiten können. Die Lebenserfahrung, die ein Schöffe mitbringen muss, kann sich aus beruflicher Erfahrung und/oder gesellschaftlichem Engagement rekrutieren. Dabei steht nicht der berufliche Erfolg im Mittelpunkt, sondern die Erfahrung, die im Umgang mit Menschen erworben wurde. Schöffen in Jugendstrafsachen sollen über besondere Erfahrung in der Jugenderziehung verfügen.

Das verantwortungsvolle Amt eines Schöffen verlangt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbstständigkeit und Reife des Urteils, aber auch geistige Beweglichkeit und – wegen des anstrengenden Sitzungsdienstes – gesundheitliche Eignung. Juristische Kenntnisse irgendwelcher Art sind für das Amt nicht erforderlich. Schöffen müssen ihre Rolle im Strafverfahren kennen, über Rechte und Pflichten informiert sein und sich über die Ursachen von Kriminalität und den Sinn und Zweck von Strafe Gedanken gemacht haben. Sie müssen bereit sein, Zeit zu investieren, um sich über ihre Mitwirkungs- und Gestaltungsmöglichkeiten weiterzubilden. Wer zum Richten über Menschen berufen ist, braucht Verantwortungsbewusstsein für den Eingriff durch das Urteil in das Leben anderer Menschen. Objektivität und Unvoreingenommenheit müssen auch in schwierigen Situationen gewahrt werden, etwa wenn der Angeklagte aufgrund seines Verhaltens oder wegen der vorgeworfenen Tat zutiefst unsympathisch ist oder die öffentliche Meinung bereits eine Vorverurteilung ausgesprochen hat. Schöffen sind mit den Berufsrichtern gleichberechtigt. Für jede Verurteilung und jedes Strafmaß ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit in dem Gericht erforderlich. Gegen beide Schöffen kann niemand verurteilt werden. Jedes Urteil – gleichgültig ob Verurteilung oder Freispruch – haben die Schöffen daher mit zu verantworten. Wer die persönliche Verantwortung für eine mehrjährige Freiheitsstrafe, für die Versagung von Bewährung oder für einen Freispruch wegen mangelnder Beweislage nicht übernehmen kann, sollte das Schöffenamt nicht anstreben. In der Beratung mit den Berufsrichtern müssen Schöffen ihren Urteilsvorschlag standhaft vertreten können, ohne besserwisserisch zu sein, und sich von besseren Argumenten überzeugen lassen, ohne opportunistisch zu sein. Ihnen steht in der Hauptverhandlung das Fragerecht zu. Sie müssen sich verständlich ausdrücken, auf den Angeklagten wie andere Prozessbeteiligte eingehen können und an der Beratung argumentativ teilnehmen. Ihnen wird daher Kommunikations- und Dialogfähigkeit abverlangt.

Interessenten bewerben sich für das Schöffenamt bis spätestens 17.03.2023 bei der Gemeinde Münstertal.

Wer sich weiter über das Schöffenamt informieren möchte, kann dies online unter www.schoeffenwahl.de tun.

Formular für die Bewerbung zum Schöffen

Formulare für die Bewerbung zum Jugendschöffen

Wussten Sie schon…

Ab Januar 2023 bieten wir wieder die Sprechstunde im Rathaus im Münstertal an! Wenn Sie Fragen rund um die Pflege haben, wenn Sie mit der Pflege Ihres Angehörigen an Ihre Grenzen geraten oder einfach ein offenes Ohr brauchen, kommen Sie bei uns vorbei. Die Beratung bei uns ist kostenfrei, neutral und verschwiegen.

Die 1. Sprechstunde im Rathaus Münstertal findet am Dienstag 3. Januar 2023 vom 10:00 – 12:00 Uhr statt. Jede weitere findet jeweils am 1. Dienstag im Monat von 10:00 - 12:00 Uhr statt.

Zu allen anderen Zeiten erreichen Sie uns im Pflegestützpunkt in Bad Krozingen, Kirchstr. 9 (Litschgi-Passage) wie gewohnt unter Telefon 07633 80 90 856 Rufen Sie einfach an.

Viele Informationen finden Sie auch auf unserer Homepage www.pflegestuetzpunkt-breisgau-hochschwarzwald.de Zu wichtigen Themen der Pflegeversicherung finden Sie Erklärvideos auf der Homepage! Reinschauen lohnt ...

Abgabefrist zur Grundsteuer Feststellungserklärung wurde bis zum 31.01.2023 verlängert!

Mitteilung des Gemeinsamen Gutachterausschusses Markgräflerland-Breisgau

Informationen und Handlungsempfehlungen für Grundstückseigentümer

Die Reform der Grundsteuer wurde aufgrund einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes notwendig. Deshalb wurde im November 2020 das „neue“ Grundsteuergesetz des Bundeslandes Baden-Württemberg erlassen. Die Umsetzung erfordert jedoch die Mitwirkung der betroffenen Bürger.

Bis zum 31. Januar 2023 müssen die Steuerpflichtigen ihre sogenannte „Feststellungserklärung“ für die Grundsteuer-Hauptfeststellung zum 1. Januar 2022 bei ihrem zuständigen Finanzamt per ELSTER abgeben. Dies ist seit dem 1. Juli 2022 möglich.

Ab Juli 2022 werden auf der Internetseite https://finanzamt-bw.fv-bwl.de/Grundsteuer-neu weitere Informationen und erforderliche Daten zur Abgabe der Feststellungserklärung zu finden sein. Auf die Bodenrichtwerte der jeweiligen Kommunen kann hierüber dann  ebenfalls zugegriffen werden. Darüber hinaus gibt es bereits jetzt auf der Webseite des Finanzministeriums ein umfassendes FAQ mit Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um die Grundsteuerreform sowie ein kurzes Erklärvideo für Eigentümerinnen und Eigentümer. In Ergänzung dazu können allgemeine Fragen dem virtuellen Assistenten der Steuerverwaltung unter www.steuerchatbot.de gestellt werden.

In diesem Flyer sind alle wichtigen Informationen zusammengefasst:

Die neue Grundsteuer für Baden-Württemberg

Informationen zu den Bodenrichtwerten

Erklärvideo

Die Verwaltung erhält Anfragen bezüglich der derzeit versendeten Grundsteuermessbetragsbescheide für Hauptveranlagungen auf den 01.01.2025. Die Steuermessbeträge können erheblich höhere Werte als bisher aufweisen. Verbunden mit den aktuellen Hebesätzen für die Grundsteuer würden sich deutlich höhere Steuerbeträge ergeben.

Die mit der Grundsteuerreform verbundene geänderte Ermittlung der Grundsteuermessbeträge macht eine Anpassung der Hebesätze notwendig. Über die Anpassung der Hebesätze wird voraussichtlich erst im Jahr 2024 bzw. mit Erlass der Haushaltssatzung 2025 entschieden. Grundsätzlich haben sich die kommunalen Landesverbände zur Aufkommensneutralität bekannt, d.h. anhand der Gesamtsumme der Messbeträge wird errechnet, wie hoch der Hebesatz sein muss um zumindest das bisherige Aufkommen an Grundsteuer zu erreichen. Im Einzelfall kann es auch bei Aufkommensneutralität zu Erhöhungen kommen.

Sollte es aufgrund eines erhöhten Finanzbedarfs der Gemeinde notwendig sein das Grundsteueraufkommen zu steigern, obliegt es natürlich dem Gemeinderat den Zeitpunkt zu bestimmen. Falls dies dann mit der Anwendung des neuen Grundsteuerrechts zusammenfallen würde, ist die Gemeinde bemüht dies so transparent wie möglich darzustellen.

Ein Einspruch gegen die Festsetzung des Grundsteuermessbetrags durch das Finanzamt hat keinen Einfluss auf das Hebesatzrecht der Gemeinde. Dieser ist nur sinnvoll, wenn er sich gegen die Ermittlung des Grundsteuermessbetrages richtet. Die Festsetzung der Grundsteuer erfolgt durch die Gemeinde per Bescheid, gegen den ggf. ebenfalls Einspruch eingelegt werden kann.

Hier gibt es auch ein FAQ: https://fm.baden-wuerttemberg.de/de/steuern/grundsteuer/faq-zur-grundsteuer/

Die Kalkulationsgrundlagen für die Wassergebühren und Abwassergebühren (Schmutz- und Regenwassergebühren) 2023 stehen noch nicht fest, so dass ein möglicher Anpassungsbedarf nicht mehr vor Jahresende festgestellt werden kann.

Änderungen bei den geplanten Verbrauchsmengen und/oder den Kostenfaktoren können Auswirkungen auf die Höhe der Gebühren haben. Dies kann zu einer Senkung oder zu einer Steigerung der bisherigen Gebühren führen.

Sofern sich ein Anpassungsbedarf ergibt, wird die Gebührenkalkulation nachgeholt. Eine mögliche Änderung soll rückwirkend zum 01.01.2023 in Kraft treten.

Die Verwaltung bittet die Gebührenschuldner eine mögliche Gebührenerhöhung einzuplanen.

Die Kampagne „CLEVERLÄND – Zusammen Energie sparen“ ruft in einem breiten Bündnis aus Baden-Württemberg zum Energiesparen auf. Auf einer Roadshow durchs ganze Land geben Expertinnen und Experten Tipps, wie man möglichst clever und effizient Energie einsparen kann.

Weitere Infos unter: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/cleverlaend/ und im Energiesparbüchle.

 

Das deutsche Stromnetz gilt als sicher und stabil!

Längere Stromausfälle sind hierzulande zwar sehr selten, aber nicht völlig ausgeschlossen. Mit etwas Vorbereitung ist man für diesen Ernstfall aber gerüstet.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat für eine vorbeugende Planung der Bürgerinnen und Bürger einen Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen erstellt. Darin enthalten ist eine persönliche Checkliste, die bei der Kontrolle der eigenen Notfallvorsorge hilft.

Ratgeber Katasthrophenschutz:  https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Fuer-alle-Faelle-vorbereitet/fuer-alle-faelle_node.html

Liebe Eltern, wenn man die Verantwortung für ein Neugeborenes übernommen hat, verändern sich Perspektiven und Anschauungen. Die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit rücken oft mehr in den persönlichen Fokus. Einen großen Beitrag zum Thema Müllvermeidung können Stoffwindeln leisten. Bei einer durchschnittlichen Wickeldauer von 3 Jahren kann man davon ausgehen, dass Ihr Neugeborenes gut 5000 Wegwerfwindeln verbraucht, die gut 1.000 kg Müll verursachen.

Moderne Stoffwindeln können dazu eine gute Alternative darstellen. Sie sind einfach unterstützend in der Handhabung, für mehrere Kinder nutzbar, auf Dauer gesehen deutlich günstiger und nach dem Ende der Wickelzeit wiederverkäuflich. Diese Dinge machen sie trotz Waschen zu einer umweltfreundlicheren Alternative.

Die Gemeinde Münstertal möchte mit dem Windelbonus einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz leisten und auch Familien hierdurch unterstützen.

Gewährt werden ab dem 01.01.2022 Zuschüsse an Eltern, die Ihre Kinder mit Stoffwindeln wickeln.

Pro Kind wir ein einmaliger Zuschuss von 50,00 Euro pro Kalenderjahr gewährt bis zum Alter von 2 Jahren (maximale Förderung 100,00 Euro). Die Antragstellung ist jeweils ab dem 01.03. des jeweiligen Jahres und nur für das Vorjahr möglich. Hauptwohnsitz des Kindes muss in Münstertal sein. Kinder dürfen bei Antragstellung nicht älter als 24 Monate sein.

Notwendig ist jährlich ein formloser schriftlicher Antrag (Namen, Adresse, Bankverbindung), Quittungen oder Belege über gekaufte Stoffwindeln oder des Windeldienstes (nicht älter als 6 Monate) und eine Kopie der Geburtsurkunde.

Ein Rechtsanspruch auf Gewährung des Zuschusses besteht nicht (siehe Richtlinien zum Stoffwindelbonus).

Ihre Gemeinde Münstertal