Zutritt zum Rathaus nur mit 3G-Nachweis und FFP2-Maske

 

Der Zutritt zum Rathaus ist nach der aktuellen CoronaVO bereits seit dem 01.01.2022 für nicht immunisierte Besucher*innen nur nach Vorlage eines Antigen- oder PCR-Testnachweises gestattet.

Bei Ihrem Besuch im Rathaus zeigen Sie daher unaufgefordert Ihren 3G-Nachweis vor und halten Sie bitte die 1,5 Meter-Abstandsregel ein.

Außerdem besteht ab Montag, dem 17.01.2022, für Personen ab 18 Jahren, die Pflicht, FFP2-Masken (oder vergleichbare) zu tragen. OP-Masken reichen daher für den Zutritt zum Rathaus nicht mehr aus.

Viele Anliegen können auch ohne persönlichen Kontakt telefonisch geklärt werden. Um unnötige Wartezeiten zu vermeiden, möchten wir Sie bitten, auch weiterhin Termine zu vereinbaren. Überlegen Sie daher bitte im Vorfeld,

  • ob Ihr Besuch zwingend notwendig ist,
  • ob Sie Ihr Anliegen telefonisch regeln können,
  • oder ob Sie Ihr Anliegen schriftlich oder per E-Mail erledigen können.

Das Rathaus bleibt für den Besucherverkehr vorerst offen.

Hinweis: Sie können gerne bei der Teststation hinter dem Rathaus einen kostenlosen Bürgertest machen.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung

Ihre Gemeindeverwaltung Münstertal

 

Das Ärzte Zentrum Münstertal und die Gemeinde Münstertal starten unter tatkräftiger Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr und des Malteser Hilfsdienstes am 29.01.2022 den 4. Impftag im Rahmen der Covid-19 Pandemie.

In den Räumen des Ärzte Zentrums (Wasen 51) können sich von 9:00 - 18:00 Uhr alle Münstertäler -ab 12 Jahren- kostenlos nach den Vorgaben der STIKO impfen lassen.

Angeboten werden sowohl Erst - bzw. Zweitimpfungen sowie Boosterimpfungen (Auffrischung). Für Boosterungen gilt zwingend die 3 -Monats-Abstandspflicht, für Johnson-& Johnson-Geimpfte wird ein mindestens 4-Wochen zeitlicher Abstand gefordert.
Für die 15-minütige Nachbeobachtungszeit - unter medizinischer Aufsicht - steht ein großes beheiztes Zelt zur Verfügung.

Eine telefonische Anmeldung ist unbedingt erforderlich unter
07636-403.

Mitzubringen sind die Versichertenkarte, Impfausweis, nach Möglichkeit ein Schreibstift.
Da Wartezeiten nicht auszuschließen sind, bitten wir auch um Geduld und Verständnis.

Ärzte Zentrum Münstertal
Gemeinde Münstertal
Freiwillige Feuerwehr
Malteser Hilfsdienst

Die Gemeinde Münstertal hat in Zusammenarbeit mit der Fa.  WISADA GmbH eine Teststation für Coronaschnelltest hinter dem Rathaus eröffnet. Die Öffnungszeiten sind täglich von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr, je nach Nachfrage können die Zeiten abweichen.

Anmeldungen zu Testungen sind über den QR-Code oder über https://wisada.testapp24.de/schnelltest-termin/teststation-rathaus-munstertal5 möglich.

Pfarrer Michael Maas (Katholische Kirchengemeinde Staufen-St. Trudpert)

Seit Oktober bin ich zum dritten Mal geimpft. Es war für mich keine lange Frage, ob ich dazu bereit wäre. Als jemand, der Asthma hat und damit als „Risikopatient“ eingestuft wird, habe ich den Impfstoff ersehnt. Ich kann verstehen, dass es Menschen gibt, die Bedenken haben. Schließlich war die Entwicklung in Rekordzeit voran gegangen und es ist eine völlig neue Form von Impfstoffen, mit denen wir gespritzt werden. Da ist die Frage nach Nebenwirkungen verständlich. Zudem steht im Raum, ob es Langzeitschäden geben könne. Trotz dieser Ungewissheiten habe ich mich für die Impfung entschieden. Ich bin Priester und kein Mediziner. Deshalb habe ich mit zahlreichen Ärzten aus meinem Bekanntenkreis gesprochen. Sie sagen mir, dass kein anderer Impfstoff weltweit so gut getestet ist, wie die Impfstoffe gegen Corona. Und dass bei der verwendeten Methode Langzeitschäden quasi auszuschließen seien. Zudem habe ich Vertrauen in die öffentlichen Organe unseres Landes, die die jeweiligen Impfstoffe ausführlich geprüft und erst dann freigegeben haben. 

Als Christ habe ich Verantwortung für mein eigenes Leben und das meiner Mitmenschen. Es ist mir ein Anliegen, das Leben zu schützen. Das leisten die Impfstoffe effektiv. Man kann es – trotz aller Impfdurchbrüche – deutlich an den jeweiligen Statistiken erkennen. Das wiegt schwerer als alle Fragen und Bedenken.

Deshalb würde ich mich freuen, wenn sich möglichst viele Menschen impfen ließen. Es kann helfen, schwere Krankheitsverläufe mit ungewissen Langzeitschäden und Todesfälle zu verhindern. Zudem ist es mir wichtig, damit auch diejenigen zu entlasten, die besonders unter der Pandemie leiden: das sind alle, die im Gesundheitswesen arbeiten und teilweise bis über ihre Belastungsgrenze hinweg gefordert sind. Es sind aber auch die Kinder, die doch eigentlich unbeschwert heranwachsen, und Vertrauen in Menschen entwickeln sollten. Gerade unter ihnen leiden viele an psychischen Problemen, die die bisherigen Maßnahmen zum Eindämmen der Pandemie verursacht haben. 

Bei einem habe ich keine Bedenken: dass wir mit dem Impfstoff dem lieben Gott ins Handwerk pfuschen würden. Im Gegenteil: ich bin überzeugt, dass Gott auch durch uns Menschen und durch die Erfindungen, die Menschen machen, wirkt. Deshalb habe ich auch um eine schnelle Entwicklung eines Impfstoffs gebetet. Dass es ihn nun gibt, ist für mich ein Zeichen, dass wir die schöpferische Kraft, die uns Gott schenkt, zum Guten einsetzen können.

Pfarrer Theo Breisacher (Evangelische Kirchengemeinde Staufen-Münstertal)

Da ich als Gemeindepfarrer auch Religionsunterricht erteile, hatte ich bereits im Frühjahr die Möglichkeit, mich impfen zu lassen. Im Juli erhielt ich die zweite, in diesen Tagen die dritte (Booster-) Impfung. Vor allem drei Gedanken gaben bei meiner Entscheidung den Ausschlag: 

Ich lasse mich impfen, weil ich Gott nicht herausfordern will. Als Christ bin ich zwar davon überzeugt, dass Gott auch auf außergewöhnliche Weise beschützen kann und es immer wieder auch tut. Aber man sollte Gott nicht mutwillig herausfordern. In der Versuchungsge­schichte in der Bibel sollte Jesus dazu überredet werden, sich vom Tempeldach zu stürzen. Interessanterweise zitiert der Versucher in jener Situation sogar die Bibel: „Gott wird seine Engel schicken, damit dir nichts passiert“, sagt er. Jesus widersteht dieser Versuchung und gibt ihm zur Antwort: „Du sollst Gott nicht herausfordern!“ (Matthäus 4, 7) Wer sich nicht impfen lässt und gleichzeitig auf Gottes Bewahrung hofft, tut aber aus meiner Sicht genau das!

Ich lasse mich impfen, weil ich nicht russisches Roulette spielen möchte: Zum Glück verläuft eine Covid-19-Infektion bei vielen Erkrankten relativ erträglich. Doch immerhin 1 von 100 Personen muss auf der Intensivstation behandelt werden; nicht wenige von ihnen verlassen die Intensivstation im Sarg. Hinzu kommt: Die Gefahr, Long-Covid zu bekommen, liegt sogar bei 1:10, sagen die Fachleute. Und auch diese Erkrankung ist alles andere als harmlos. Dieses Risiko ist mir entschieden zu groß. Keiner bestreitet, dass es auch bei der Impfung vereinzelt schwere Nebenwirkungen geben kann – wie bei jedem Medikament. Diese Zahl ist aber bei vielen 100 Millionen Geimpften auf der ganzen Welt verschwindend gering. Ich bin Menschen begegnet, die ihr monatelanges Zögern beim Impfen hinterher bitter bereut haben. Diese Selbstvorwürfe möchte ich mir ersparen.

Ich lasse mich impfen, damit uns das gelebte Miteinander in unseren Vereinen und kirchlichen Gruppen nicht gänzlich verloren geht. Schon vor Corona wurde es zusehends schwieriger, Menschen in ihrer Freizeit vom Computerbild­schirm oder vom Fernsehen „wegzulocken“. Eine fünfte oder sechste Corona-Welle wäre für noch viel mehr Vereine, Chöre oder Gemeindegruppen das Todesurteil. Wenn es sich die Menschen erst einmal abgewöhnt haben, sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich für andere zu engagieren, könnte es in der Nach-Corona-Zeit noch viel schwieriger werden, sie aus ihrer gemütlichen „Höhle“ heraus zu bekommen. Damit würde unsere Gesellschaft aber in vielerlei Hinsicht ärmer. Die bisherigen Impf-Skeptiker könnten durch ihre Impfbereitschaft einen wesentlichen Beitrag leisten, damit das nicht geschieht!

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wir befinden uns aktuell in der vierten Welle der Corona-Pandemie. Die Inzidenzen steigen, die Auslastung der Intensivstationen kommt an ihre Grenzen und wir stehen auch in Baden-Württemberg vor einem Kollaps der intensivmedizinischen Versorgung. Die Belastungen für das in diesen Stationen tätige pflegerische und ärztliche Personal ist enorm.

Für uns alle – egal ob geimpft oder ungeimpft – muss nun eine zentrale Maßnahme im Vordergrund stehen: Die Überprüfung unseres Verhaltens und die Reduzierung von Kontakten.

Deshalb bitten wir Sie eindringlich: Reduzieren Sie Ihre sozialen Kontakte auf das Notwendige.

Beachten Sie bei notwendigen und verantwortbaren Zusammenkünften und Veranstaltungen die geltenden Regelungen, Abstandsgebote und Hygienekonzepte. Gegebenenfalls kann auch eine niedrigschwellige Selbsttestung zur Erhöhung der Sicherheit beitragen.

Geben Sie Acht auf die Älteren und Schwächeren in unserer Gesellschaft, insbesondere beim Umgang in der Familie und in der Nachbarschaft. Bitte denken Sie daran, dass Sie durch eine Impfung sich selbst vor einem schweren Verlauf schützen.

Denken Sie bei Ihrem Verhalten auch an die Kinder, denen wir noch kein Impfangebot unterbreiten können. Sie haben gemeinsam mit den Jugendlichen in den letzten Monaten gewaltige Einschnitte hinnehmen müssen. Manche Kinder erinnern sich nicht mehr an ein unbeschwertes Leben und Aufwachsen vor der Pandemie. Die Folgen davon zeigen sich in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und jeden Tag in der Arbeit der Jugendämter. Denken sie bei Ihrem Verhalten auch an diese Kinder und Jugendlichen und helfen Sie uns durch ein verantwortungsvolles Verhalten dabei, die Schulen und Kindergärten offenzuhalten.

In einem gewaltigen Kraftakt stemmen die etablierten Strukturen der Ärzteschaft mit nachhaltiger Unterstützung der Stadt- und Landkreise und kreisangehörigen Städte und Gemeinden die Erhöhung des Impftempos und zusätzlich wohnortnahe Impfangebote. Ältere Menschen und diejenigen, die frühzeitig geimpft wurden, benötigen nun zeitnah eine Booster-Impfung. Sprechen Sie mit Ihrer Hausärztin, Ihrem Hausarzt. Nutzen Sie die schon bestehenden Impfangebote und die, die in den nächsten Tagen und Wochen eingerichtet werden.

Die Impfung ist derzeit der zentrale Baustein der Pandemiebekämpfung. Denn obwohl wir zwischenzeitlich wissen, dass Geimpfte sich infizieren können, das Virus weitertragen und bei Vorerkrankungen auch schwer erkranken können, ist diese Wahrscheinlichkeit nach aktuell herrschender Meinung um ein Vielfaches geringer als bei Menschen ohne Impfschutz. Gleichzeitig heißt es aber auch für die Geimpften: Wachsam und Vernünftig bleiben.

Als Gesellschaft ist es gerade in dieser kritischen Phase der Pandemie unsere gemeinsame Verantwortung, dass jeder und jede seinen Beitrag zur Bewältigung der Krise beiträgt. Nutzen wir die Impfangebote und ermutigen wir diejenigen, die bisher noch mit der Impfung abgewartet haben. Helfen wir uns gegenseitig, geben wir aufeinander Acht, bleiben wir vorsichtig und reduzieren wir unsere Kontakte.

Bitte bleiben Sie gesund!

Rüdiger Ahlers

Bürgermeister

Sehr geehrte Herren Ehrenbürger Karl Walz und Franz Gutmann, verehrte Gemeinderäte,

sehr geehrte Vertreter unserer Kirchen, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, verehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger, sehr geehrte Neubürger, liebe Münstertälerinnen und Münstertäler.

Ich wünsche Ihnen ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr.

Meine Neujahrsansprache ist in diesem Jahr wieder im Mitteilungsblatt zu lesen, da unser Neujahrsempfang bedingt durch die Corona - Pandemie erneut nicht stattfinden kann.

Den Ehrungsteil und den Blick auf 50 Jahre Münstertal wollen wir in einer eigenen Veranstaltung nachholen, sobald es die Lage erlaubt.

Wir gedenken auch in diesem Jahr unserer Verstorbenen.

Wir gedenken der vielen Opfer von Gewalt, Terror und Vertreibung auf der Welt. Auch den Menschen, die immer noch von der Corona - Pandemie betroffen sind, gehören in dieser Zeit unsere Gedanken.

Wir freuen uns natürlich in diesem Jahr wieder auf die Worte meines ersten Stellvertreters Edwin Hofmann. Auch er wird in diesem Mitteilungsblatt zu finden sein. Seien wir gespannt, was er uns dieses Jahr zu sagen hat.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Die Corona - Pandemie hat unseren Alltag auch im vergangenen Jahr bestimmt und sie wird uns auch in diesem Jahr noch lange begleiten. Es bleibt eine große Herausforderung für uns alle, die ein hohes Maß an Solidarität verlangt.

Zusammengehörigkeit und gemeinsames Denken und Handeln sind auch künftig gefordert. Dazu gehört, dass jeder Einzelne seine eigene Erwartungshaltung und seine Interessen im Sinne der Allgemeinheit zurückstellt. Vieles, an das wir uns gewöhnt haben und was uns lieb und teuer war, ist auf einmal nicht mehr selbstverständlich.

Ich wünsche uns, dass wir die Kraft aufbringen, auch in Zukunft mit dieser Krise umzugehen.

Mein Dank gilt unserem Gemeinderat und allen Mitarbeitern meiner Verwaltung für die gemeinsame engagierte Arbeit auch in schwieriger Zeit.

Respekt und Anerkennung gebührt meinen beiden Stellvertretern Edwin Hofmann und Sascha Deris für das vertrauensvolle Miteinander.  

Ich danke unserer örtlichen Presse, insbesondere Frau Wieber und Frau Hennicke, Herrn Lange und Herrn Groß sowie Herrn Müller, Herrn Ruther und Herrn Schoch von der Badischen Zeitung.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich in unserer Gemeinde ehrenamtlich engagieren. Auch ihnen gebührt unser Respekt und unsere Anerkennung.

Mein ganz besonderer Dank gilt dabei unserer Feuerwehr.

Sie hat uns in der Corona - Pandemie wertvolle Hilfe geleistet.

Das Ehrenamt ist eine wichtige Grundlage unseres Miteinanders. Wie wertvoll diese Basis sein kann, erleben wir in Krisenzeiten, derzeit insbesondere in der Corona - Krise.

Zusammenhalten im Sinne der Allgemeinheit, sich selber zurücknehmen, in der Krise Zeit für andere haben, denen es noch viel schlechter geht. Das sind nur einige Stichworte, die uns helfen, auch eine Krise wie die derzeitige Corona - Pandemie durchzustehen.

Die Grundlage dafür ist Vertrauen. Vertrauen in die staatlichen Institutionen, Vertrauen in das was uns die Wissenschaftler sagen. Hinterfragen ist gut, eine gesunde Skepsis auch. In einer Notlage jedoch, muss der Einzelne im Sinne der Allgemeinheit zurückstehen!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

meine Neujahrsansprache umfasst einen Rückblick auf das vergangene Jahr und insbesondere einen Ausblick auf das Jahr 2022.

Ich möchte mich wieder auf drei inhaltliche Schwerpunkte konzentrieren:

1. Wie können wir unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten?

2. Wie stärken wir unsere Kindergärten und Schulen?

3. Wie schaffen wir bezahlbaren Wohnraum in unserer Gemeinde?

Zwischenzeitlich konnten wir unser dringend benötigtes Altenpflegezentrum der Caritas fertigstellen. 45 Seniorinnen und Senioren haben neue Pflegeplätze erhalten, ferner stehen neun barrierefreie 1- und 2 Zimmer Wohnungen zur Verfügung. Die Tagespflege bietet unserer Gemeinde zusätzliche 20 Plätze.

Auch der zweite Bauabschnitt der L 123 ist weitestgehend abgeschlossen. Wir werden im kommenden Jahr noch den Bereich der Alten Landstraße ausbauen.

Über den Zeitpunkt des Weiterbaus der L 123 (3. Bauabschnitt) wird je nach Finanzlage der Gemeinde entschieden.

Für Ihre Geduld bei beiden Projekten ein großer Dank!

1. WIE KÖNNEN WIR UNSEREN BEITRAG ZUM KLIMASCHUTZ LEISTEN?

Das wichtigste Thema, auch für die kommenden Generationen, bleibt der Beitrag unserer Gemeinde zum Klimaschutz!

Wo stehen wir, was tun wir konkret vor Ort?

Im Bereich der Windkraft verbleibt als möglicher Standort das Hörnle.

Außerdem gibt es eine erneute Initiative aus der Bürgerschaft am Standort Haldenköpfle.

Wir setzen ferner verstärkt auf den Ausbau der Nahwärme und der Photovoltaik.

In den kommenden Jahren werden wir weitere Neubauvorhaben an die Nahwärme anschließen. Aktuell wird das bereits im Neubaugebiet “Östlich der ACS“ umgesetzt, in naher Zukunft werden die Bauvorhaben im “Löwenareal“ folgen. Dazu muss unsere Heizungsanlage aufgerüstet werden.

Neben der Nahwärme ist auch die Photovoltaik ein ganz wichtiger Beitrag.

Dazu werden wir sämtliche kommunalen Gebäude mit größeren Dachflächen prüfen, ob Kollektoren installiert werden können. Im Vordergrund steht der Gebäudekomplex der Abt - Columban - Schule / Belchenhalle und das Feuerwehrgerätehaus. Für die rasche Umsetzung haben wir uns nach langen Beratungen für eine Zusammenarbeit mit der BEGS (Bürgerenergie Genossenschaft Südbaden) entschieden. Die BEGS wird uns konzeptionell mit der Möglichkeit einer direkten Bürgerbeteiligung begleiten.

Klimaschutz umsetzen ist eine lokale Aufgabe ganz im Sinne des Leitsatzes „Global denken – lokal handeln.“ Dies ist eine Herausforderung für jeden von uns und sei der einzelne Beitrag noch so klein!

2. WIE STÄRKEN WIR UNSERE KINDERGÄRTEN UND SCHULEN?

Was könnte es Wichtigeres geben, als dass wir uns Gedanken machen über die Zukunft unserer Kinder?

Hierbei wird es in den kommenden Jahren um die notwendige Erweiterung des Kindergartens Don Bosco und des Kindergartens St. Trudpert gehen. In beiden Kindergärten brauchen wir Platz für jeweils eine weitere Gruppe und das sehr kurzfristig. Derzeit beraten wir über räumliche Übergangslösungen bis die Erweiterungen in den beiden Gebäuden baulich umgesetzt werden können.

Im Bereich der Erweiterung des Kindergartens Don Bosco stehen große bauliche Investitionen an, die den Gemeindehaushalt stark belasten werden.

Das Gleiche gilt für die bauliche Erweiterung des Kindergartens St. Trudpert.

Vor diesem Hintergrund muss uns bewusst sein, dass dann andere wichtige Vorhaben warten müssen.

Ferner beschäftigen wir uns derzeit sehr intensiv mit der Zukunft unserer Abt - Columban - Schule. Schon vor Jahren haben wir über rückläufige Schülerzahlen im Hauptschulbereich diskutiert. Mit dieser Herausforderung sind wir erneut konfrontiert und arbeiten derzeit gemeinsam an einer Lösung.

Es muss aus meiner Sicht in einer gemeinsamen Kraftanstrengung aller Beteiligten wieder gelingen, den Hauptschulbereich unserer ACS für die nächsten Jahre zu sichern! Ich wünsche mir dabei eine ehrliche Diskussion und die Kraft, gemeinsam zum Erfolg zu kommen.

Wir arbeiten derzeit intensiv daran, für diesen Erfolg eine Grundlage zu schaffen, in der sich alle Beteiligten wiederfinden.

3. WIE SCHAFFEN WIR BEZAHLBAREN WOHNRAUM IN UNSERER GEMEINDE?

Die soziale Frage der Schaffung bezahlbaren Wohnraums ist für unsere Gemeinde eine sehr wichtige Aufgabe.

Hierbei ist zuerst abzuwägen, ob und wenn ja in welchem Umfang es zu den Kernaufgaben einer Gemeinde gehört, sozialen Wohnraum vorzuhalten?

Ich sage hierzu ein klares JA und zwar deutlich über die Pflichtaufgabe der Gemeinde hinaus, Wohnungen für Obdachlose vorzuhalten.

Bezahlbaren Wohnraum wollen wir im Eichbodenweg, im direkten Umfeld unseres neuen Altenpflegezentrums, schaffen. In diesem Bereich könnten wir bis zu drei Mehrfamilienhäuser realisieren. Ferner brauchen wir eine Lösung für die maroden Gebäude im Erwin- Pfefferle-Weg 6 + 8. Auch dort wäre der Neubau von mehreren Mehrfamilienhäusern möglich.

Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ist in Zeiten stark steigender Mieten und Immobilienpreise auch eine gesellschaftspolitische Aufgabe.

Wir stehen hier in der Verantwortung, für die Schwächeren in unserer Gesellschaft einen Beitrag zu leisten. Ich halte es für realistisch, dass wir auch in diesem wichtigen Bereich in den kommenden zwei bis drei Jahren in die Umsetzung kommen und Tatsachen schaffen werden. 

Wir werden somit unserem Ziel, die Anzahl der Einwohner unserer Gemeinde deutlich zu steigern, wieder einen Schritt näherkommen.

Weitere Bauprojekte stehen in Kürze im Bereich des Löwenareals an. Auch hier werden Menschen eine neue Heimat in unserer Gemeinde finden.

Liebe Münstertälerinnen und Münstertäler,

Ihnen und Ihren Familien wünsche ich einen gesunden Start ins neue Jahr.

Bleiben wir zuversichtlich und lassen Sie uns zusammenhalten auch in schwieriger Zeit!

Herzlichen Dank …

Ihr Rüdiger Ahlers

Bürgermeister Gemeinde Münstertal

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

nach langer Abwägung und interner Beratung haben wir uns entschieden, den Neujahrsempfang 2022 abzusagen.

Unsere Entscheidung beruht auf dem aktuellen Lagebericht des Robert Koch Institutes zur epidemiologischen Lage in Deutschland. In diesem Bericht rät das RKI dringend dazu, größere Veranstaltungen möglichst abzusagen oder zu meiden, aber auch alle anderen nicht notwendigen Kontakte zu reduzieren.

Wir halten vor dem Hintergrund der extremen Corona - Infektionslage und der damit verbundenen Belastung der Intensivstationen die Durchführung unseres Neujahrsempfangs für nicht verantwortbar.

Die Ansprache des Bürgermeisters werden Sie selbstverständlich in unserem Mitteilungsblatt lesen können. Der Ehrungsteil und der geplante Bereich zum Jubiläum 50 Jahre Münstertal werden zu gegebener Zeit nachgeholt.

Wir bitten um Verständnis für unsere Entscheidung.

Mit herzlichen Grüßen, bitte bleiben Sie gesund.

Ihr Rüdiger Ahlers

Bürgermeister Gemeinde Münstertal

Liebe Eltern, wenn man die Verantwortung für ein Neugeborenes übernommen hat, verändern sich Perspektiven und Anschauungen. Die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit rücken oft mehr in den persönlichen Fokus. Einen großen Beitrag zum Thema Müllvermeidung können Stoffwindeln leisten. Bei einer durchschnittlichen Wickeldauer von 3 Jahren kann man davon ausgehen, dass Ihr Neugeborenes gut 5000 Wegwerfwindeln verbraucht, die gut 1.000 kg Müll verursachen.

Moderne Stoffwindeln können dazu eine gute Alternative darstellen. Sie sind einfach unterstützend in der Handhabung, für mehrere Kinder nutzbar, auf Dauer gesehen deutlich günstiger und nach dem Ende der Wickelzeit wiederverkäuflich. Diese Dinge machen sie trotz Waschen zu einer umweltfreundlicheren Alternative.

Die Gemeinde Münstertal möchte mit dem Windelbonus einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz leisten und auch Familien hierdurch unterstützen.

Gewährt werden ab dem 01.01.2022 Zuschüsse an Eltern, die Ihre Kinder mit Stoffwindeln wickeln.

Pro Kind wir ein einmaliger Zuschuss von 50,00 Euro pro Kalenderjahr gewährt bis zum Alter von 2 Jahren (maximale Förderung 100,00 Euro). Die Antragstellung ist jeweils ab dem 01.03. des jeweiligen Jahres und nur für das Vorjahr möglich. Hauptwohnsitz des Kindes muss in Münstertal sein. Kinder dürfen bei Antragstellung nicht älter als 24 Monate sein.

Notwendig ist jährlich ein formloser schriftlicher Antrag (Namen, Adresse, Bankverbindung), Quittungen oder Belege über gekaufte Stoffwindeln oder des Windeldienstes (nicht älter als 6 Monate) und eine Kopie der Geburtsurkunde.

Ein Rechtsanspruch auf Gewährung des Zuschusses besteht nicht (siehe Richtlinien zum Stoffwindelbonus).

Ihre Gemeinde Münstertal

In den letzten Wochen haben uns mehrere Beschwerden bzgl. der knappen Gelben Säcke erreicht. Dies ist leider im ganzen Landkreis so.

Laut Aussage der Abfallbehörde des Landkreises ist die Gestellung und Abholung der Gelben Säcke privatwirtschaftlich organisiert und das LRA hat als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger keinen Einfluss auf die Bestellung und Lieferung der Gelben Säcke.

Auf Anfrage haben wir von der zuständigen Fa. Remondis die Auskunft erhalten, dass die Gelben Säcke rechtzeitig bestellt wurden, die Lieferung sich allerdings stark verzögert. Es wurde uns jedoch seitens Remondis zugesagt, dass bei der Gelben Sack-Abfuhr auch neutrale, durchsichtige Säcke mitgenommen werden.

Bei Reklamationen rund um das Thema Müllentsorgung wenden Sie sich bitte an: https://www.breisgau-hochschwarzwald.de/pb/Breisgau-Hochschwarzwald/Start/Service+_+Verwaltung/Reklamationen.html.

 

Aufgrund der aktuellen Lage und der derzeit gültigen Rahmenbedingungen, verbunden mit dem Ziel, die Ausbreitung des Virus erneut zu bremsen, haben wir entschlossen, unseren Nachtverkehr "Safer Traffic" ab Freitag, 17. Dezmber 2021, erneut vorübergehend einzustellen.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und zugleich auf eine möglichts baldige Wiederaufnahme des Nachtverkehrs "Safer Traffic".

Im kommenden Jahr 2022 findet bundesweit wieder eine Zählung der Bevölkerung sowie der Gebäude und Wohnungen statt (Zensus).

Während der Erhebungsphase von Mai bis August 2022 werden ca. 10 Prozent der Bevölkerung persönlich durch Erhebungsbeauftragte befragt (sog. Haushaltsbefragungen auf Stichprobenbasis).

Die Erhebungsstelle des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald sucht zur Durchführung der Zensus-Erhebungen ehrenamtliche Erhebungsbeauftragte.

Ihre Aufgaben

Als Erhebungsbeauftragte/r werden Sie im Rahmen der Haushalts- sowie Gebäude- und Wohnungsbefragung Bürger und Bürgerinnen an vorgegeben Anschriften kontaktieren und eine persönliche Befragung durchführen.

Hierfür wird Ihnen ein Arbeitsbezirk mit ca. 150 zu erhebenden Personen im Landkreis zugeteilt.

Rahmenbedingungen

Die Befragungen erfolgen im Zeitraum vom 16. Mai bis 31.Juli 2022.

In der Zeiteinteilung sind Sie frei. Somit können Sie bspw. auch nach Feierabend oder am Wochenende Interviews durchführen.

Voraussetzungen dafür sind:

  • dass sie Volljährig sind und
  • Im Frühjahr 2022 an einer Schulung teilnehmen um auf Ihre Tätigkeit vorbereitet zu werden

Sie erhalten für Ihre ehrenamtliche Tätigkeit eine individuelle steuerfreie Aufwandentschädigung (ca. 600 bis 900 EUR).

Sie möchten an einem bedeutenden bundesweiten Projekt mitwirken und Ihren eigenen Beitrag für Ihre Stadt/ Gemeine und Ihren Mitmenschen leisten?

Sie sind zuverlässig und gewissenhaft im Umgang mit vertraulichen Informationen?

Dann freuen wir uns, wenn Sie sich als Interviewer/in bei uns per E-Mail: zensus@lkbh.de oder telefonisch unter 0761 2187-8444 melden.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wir blicken in diesen Tagen auf ein ganz besonderes Datum zurück.

Zum 01. Dezember 1971 schlossen sich die früheren selbständigen Gemeinden Unter – und Obermünstertal zur neuen Gemeinde Münstertal / Schwarzwald zusammen.

Die Initiative dazu ging damals vom Verkehrsverein aus. Der Beratungsprozess innerhalb der Bevölkerung und der Gemeinderatsgremien des Tales begann Ende 1970. Die Diskussion dabei war nicht immer einfach, die Entscheidung dann jedoch umso wertvoller für unsere Gemeinde.

Im Anschluss konnten viele gemeinsame Ziele umgesetzt werden. Im Rückblick genannt seien hier nur der Ausbau der Kanalisation und Wasserversorgung.

Weitere Themen waren der Aufbau der Stromversorgung, die Durchführung der Flurbereinigung, der Bau des Kindergartens Obermünstertal und des Feuerwehrgerätehauses, ferner die Ausweisung von Baugebieten und die Erweiterung der Abt-Columban-Schule.

In den vergangenen Jahren wurden Sportplätze gebaut im Ober – und Untermünstertal. Wir haben das Bahnhofsareal entwickelt und einen Lebensmittelmarkt angesiedelt. Kürzlich konnte unser neues Altenpflegezentrum fertiggestellt werden. Auch der Ausbau der L 123 kommt endlich voran.

Diese sehr gute Entwicklung unserer Gemeinde konnte und kann auch in Zukunft nur mit den Menschen gelingen, die hier leben und sich wohlfühlen als „Münstertäler“.

Entscheidend wird sein, dass wir gemeinsam unterwegs sind! Egal ob Ober – oder Untertal, wir haben gemeinsame Ziele und werden auch nur gemeinsam die Zukunft unserer Gemeinde gestalten können. Dabei wird es um ein faires Miteinander gehen, um Gleichbehandlung und gemeinsames Auftreten.

Unser Jubiläum fällt in eine schwere Zeit. Klimawandel und Epidemie machen uns große Sorgen.

Umso wichtiger ist es, dass wir auch in dieser Zeit zusammenstehen und zuversichtlich in die Zukunft blicken. Allen, die uns dabei helfen, ein großer Dank.

Gemeinsam werden wir unser Münstertal in eine gute Zukunft führen!

Ich freue mich darauf …

Ihr Rüdiger Ahlers, Bürgermeister

Gemeinde Münstertal hat KEINE neue Bürgerbroschüre oder Bürgermagazin in Auftrag gegeben

Vermehrt häufen sich bei uns Anrufe von einheimischen Gewerbetreibenden über einen Verlag, der behauptet, dass die Gemeinde Münstertal eine neue Bürgerbroschüre oder ein Bürgermagazin veröffentlichen möchte. Dort könne man als Gewerbetreibender inserieren und kostenpflichtige Anzeigen schalten. Hierzu möchten wir feststellen, dass wir dies nicht in Auftrag gegeben haben. Die Gemeinde Münstertal hat mit diesem Sachverhalt in keinster Weise etwas zu tun. Hier handelt es sich um eine raffinierte Betrugsmasche.

Das Umweltministerium B.W. hat einen Katalog mit Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Förderung wolfsabweisender Herdenschutzmaßnahmen veröffentlicht.

Darin werden auch Fragen zum Thema Landschaftspflegerichtlinie detailliert beantwortet.

Hier gelangen Sie zum Fragen und Antwort Katalog.

Amtliche Bekanntmachungen

 

Das Grundbuchamt wurde im Zuge der Aufhebung der kommunalen Grundbuchämter vom Land Baden-Württemberg übernommen. Zentraler Sitz der neuen, auch für…

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Öffentlich-rechtliche Vereinbarung  zur Bildung eines

gemeinsamen Gutachterausschusses „Markgräflerland-Breisgau“

zwischen der Stadt Müllheim

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Ob es nötig ist, Ihren Führerschein umzutauschen, hängt davon ab wann Ihr Führerschein ausgestellt wurde, und nicht davon, wann Sie den Führerschein…

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Gemeinsam mit ITEOS hat die Gemeinde Münstertal ein datenschutzkonformes Geografisches Informationssystem (GIS) erstellt.

Neben Luftbildern,…

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