











100 Jahre Rathaus Untermünstertal
Im Jahr 1926 wurde das neue Rathaus in Untermünstertal feierlich eingeweiht. Anlässlich dieses besonderen Ereignisses entstand eine Festschrift, die nicht nur den Ablauf der Einweihung dokumentiert, sondern auch die Bedeutung des Rathauses für die Gemeinde eindrucksvoll widerspiegelt.
Zum 100-jährigen Jubiläum freuen wir uns, diese historischen Seiten zugänglich zu machen. Sie geben einen lebendigen Einblick in die damalige Zeit, das Gemeindeleben und die Menschen, die das Münstertal geprägt haben.
Tauchen Sie ein in ein Stück Ortsgeschichte und entdecken Sie, wie vor einem Jahrhundert der Grundstein für das heutige Rathaus gelegt wurde.
Wir laden alle Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Münstertal herzlich zur Einwohnerversammlung am Donnerstag, den 07. Mai 2026, um 19:00 Uhr in die Belchenhalle ein.
In der Veranstaltung werden mehrere derzeit wichtige Themen vorgestellt und diskutiert.
Im Gegensatz zur Frageviertelstunde vor den Gemeinderatssitzungen bietet uns dieses Format mehr Zeit für detaillierte Informationen und Ihnen mehr Rückfragemöglichkeiten.
Weitere Hinweise folgen.
Das Bürgerbüro ist am Mittwoch, 22.04.2026 aufgrund einer Fortbildung bis 15:00 Uhr geschlossen. Von 15:00 bis 18:00 Uhr sind wir gerne für Sie da.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Die Gemeindeverwaltung ist am Dienstag, 28.04.2026 aufgrund einer internen Veranstaltung telefonisch nicht erreichbar.
Vormittags sind wir von 08:00 bis 12:00 Uhr gerne für Sie da.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Die Rede des Bürgermeisters zum Frühjahrsempfang finden Sie hier.









Frühjahrsempfang 2026 der Gemeinde Münstertal
Beim diesjährigen Frühjahrsempfang am Freitag, den 27. März 2026, begrüßte Bürgermeister Patrick Weichert in der Belchenhalle zahlreiche Gäste aus Lokalpolitik, Kirche, Vereinen und der Bürgerschaft. Musikalisch umrahmt wurde der Abend vom neugegründeten Männerchor Münstertal (bestehend aus den beiden Männergesangsvereinen) unter der Leitung von Niklas Hötzer.
In seiner Rede würdigte Herr Weichert zunächst die Verstorbenen der Gemeinde und wandte sich anschließend den gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen unserer Zeit zu – trotz aller Krisen betonte er seinen Optimismus und seinen Glauben an den Zusammenhalt im Münstertal. Als besonderes Jubiläum wurde das 100-jährige Bestehen des Rathauses Untermünstertal hervorgehoben, das sogar das Fastnachtsmotto des nur wenige Wochen zurückliegenden Rathaussturmes war. Zu den wichtigen Infrastrukturprojekten zählen der Aufbau einer zentralen Trinkwasserversorgung für den Ortsteil Münsterhalden sowie das mit rund 26 Millionen Euro größte Infrastrukturvorhaben der Gemeindegeschichte – der flächendeckende Breitbandausbau. Weitere Fortschritte konnten bei der Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik sowie beim sozialen Wohnungsbau in der Belchenstraße 20 erzielt werden. Mit rekordverdächtigen 360.000 Übernachtungen pro Jahr bleibt der Tourismus ein tragendes wirtschaftliches Standbein der Gemeinde. Das Gemeindeleben wurde im vergangenen Jahr durch zahlreiche Veranstaltungen – vom Laurentiusfest über den Schwarzwald Super bis hin zum Jubiläums-Bure-Märkt und dem Weideabtrieb – bereichert. Neu gegründet wurde zudem eine Kinderfeuerwehr, die großen Zuspruch findet. Der Gemeinderat hat das Gemeindeentwicklungskonzept „Münstertal 2040" als strategischen Leitfaden für die kommenden Jahre verabschiedet. Der Bürgermeister schloss seine Rede mit herzlichem Dank an Gemeinderat, Verwaltung und alle ehrenamtlich Engagierten, die das Gemeindeleben im Münstertal täglich bereichern.
Ehrung der Blutspender
Für ihr 10‑maliges Blutspenden wurden Birgit Erhard, Marco Graßl, Damian Müller, Robert Ortlieb, Daniela Probst und Lisa Schmitt geehrt. Eine Würdigung für 25 Spenden erhielt Gerold Wiesler, während Harald Leimgruber für 50 Spenden geehrt wurde. Besonders großen Applaus und viel Anerkennung im Saal gab es für Kurt Gutmann, der bereits beeindruckende 100 Blutspenden geleistet hat.
Ehrungen im beruflichen Bereich
Rudolf Hauser erfuhr große Anerkennung für seine 50-jährige berufliche Laufbahn als Postbote, 30 Jahre davon in Münstertal.
Sportlerehrungen
- Linda Becker (SC Föhrenbach): Langlauf; 4x Gold über 10, 15 und 30 km klassisch und in der 4x5-km-Staffel beim Masters World Cup 2025 in Klosters (CH)
- Manuel Becker (SC Föhrenbach): Langlauf; 2x Gold, 1x Silber Masters World Cup 2025 in Klosters (CH)
- Mia Schelb (Skiclub Münstertal): Langlauf; 1. Platz Deutschlandpokal am Notschrei, viermaliger Gewinn Panoramalauf)
Ehrenamtliches Engagement
Karl Steffi und Alois Pfefferle vom MGV Untermünstertal 1888 sowie Dieter Stiefvater und Ludwig Wiesler vom MGV Eintracht Obermünstertal wurde für ihre langjährige und äußerst zuverlässige Vereinsarbeit geehrt.
In Abwesenheit wurde Dominik Riesterer für seine inzwischen seit zehn Jahren andauernde Organisation des Münstertäler Weihnachtsmartes geehrt.
Für den Lazarus-Hilfsdienst wurden die Herren Hans-Georg Carduck, Bernhard Ebner, Wolfgang Eckerle, Max Gutmann, Thomas Gutmann, Manfred Ortlieb, Hans-Peter Wiesler und (als jüngstes Mitglied) Frau Ute Zimmermann ausgezeichnet. Die Gemeinde überreichte anstatt eines persönlichen Präsentes eine Spende an den Hilfsdienst selbst.
Silvia und Karl Pfefferle wurden für ihre langjährige und bis heute andauernde Vorstandstätigkeit im Imkerverein Münstertal und ihr ebenso verantwortungsvolles Engagement im Bienenmuseum geehrt. Die Auszeichnung der Gemeinde ist für beide keinesfalls die erste dieser Art, haben sie doch schon zahlreiche Ehrungen durch den Deutschen und den Badischen Imkerbund erhalten. Karl Pfefferle war neben seinem Engagement in Museums- und Imkerverein auch insgesamt 21 Jahre lang Gemeinderat. Silvia Pfefferle war zudem dreißig Jahre lang Pfarrgemeinderätin und gehört bis heute noch diversen Ausschüssen der politischen sowie der Kirchengemeinde an.
Verleihung der Gemeindeverdienstmedaille an Edwin Hofmann
Die größte Ehrung kam zum Schluss: Bürgermeister Patrick Weichert verlieh Edwin Hofmann für seine über 45-jährige Tätigkeit im Gemeinderat Münstertal die Gemeindeverdienstmedaille. Von 2004 bis 2009 war er zweiter Bürgermeisterstellvertreter, seit 2009 der erste Bürgermeisterstellvertreter. Neben dem Gemeinderatsmandat nahm er auch 4 Amtsperioden als Kreisrat wahr und engagierte sich zudem lange Zeit u.a. in der Ori-MüVo und im TUS Obermünstertal.
2012 verlieh das Land Baden-Württemberg ihm die Ehrennadel des Landes.
Wie man es von ihm erwarten durfte, blickte Edwin Hofmann in seiner humorvollen Dankesrede auf seine lange Karriere unter insgesamt 4 „verschlissenen“ Bürgermeistern zurück und drohe an, erneut für den Gemeinderat zu kandidieren, sobald bessere Hörgeräte erfunden würden.
Ein festlicher Programmpunkt war der Auftritt des Balletts der Ori‑MüVo, das zu Ehren seines langjährigen Vorstandes Edwin Hofmann tanzte.
In der Gemeinderatssitzung am 30.03.2026 wurde eine gemeinsame Stellungnahme aller Mitglieder verlesen, die Sie hier einsehen können.
Auch dieses Jahr möchte die Gemeinde Münstertal für die Kinder und Jugendlichen ein tolles Sommer-Ferienprogramm 2026 planen.
Daher möchten wir wiederum alle Bürger*innen, Vereine, Gruppen und Organisationen, aber auch Gewerbetreibende um Ihre Mitarbeit beim diesjährigen Ferienprogramm bitten.
Als Ansprechpartnerin bei der Gemeinde ist Frau Strittmatter für das Ferienprogramm zuständig. Sie ist unter Tel. 07636 707 30 oder Mail strittmatter@muenstertal-staufen.de zu erreichen.
Haben Sie Lust eine Aktion im Ferienprogramm der Gemeinde Münstertal anzubieten? Wir sind immer auf der Suche nach Kursveranstaltern mit neuen weiteren attraktiven Angeboten. Teilen Sie uns bitte bis 21. April 2026 mit, ob und in welcher Form Sie sich mit Angeboten am gemeindlichen Ferienprogramm beteiligen möchten.
Einfach das Vorschlagsblatt für das Ferien- und Jugendprogramm ausdrucken.
Das Vorschlagsblatt können Sie hier herunterladen.

Für den Zweckverband Breitband Breisgau-Hochschwarzwald finden auf Gemarkung Münstertal Baumaßnahmen zum Anschluss der Gemeinde Horben an das Breitbandnetz statt, durchgeführt von der Firma Joos Tief- und Straßenbau.
Die Arbeiten betreffen den Bereich der Kreisstraße K4958 vom Münstertal kommend am Berggasthof Gießhübel rechts abgehend bis zur Kreuzung mit der Schauinslandstraße (L124) sowie anschließend die Einfahrt in den Flammweg in Hofsgrund.
Die Bauarbeiten müssen in diesem Abschnitt unter Vollsperrung durchgeführt werden.
In diesem Zusammenhang werden zeitweise auch die beiden Parkflächen entlang der Straße im Bereich des Berggasthofs Gießhübel sowie die Einfahrt in den Waldweg in Richtung Kaltwasser gesperrt.
Eine Umfahrung der vollgesperrten Strecke ist jederzeit über die Gießhübelstraße und Schauinslandstraße (L124) möglich.
Mit den betroffenen Anliegern wird rechtzeitig vor Beginn der Sperrung Kontakt aufgenommen, sodass diese ihre Grundstücke während der gesamten Bauzeit jederzeit von einer Seite erreichen können.
Der Baubeginn ist voraussichtlich am 01.04.2026 vorgesehen und die Bauarbeiten werden etwa 10 bis 12 Wochen andauern. Die Vollsperrung der K4958 wird jedoch erst nach dem Osterwochenende eingerichtet, um die Einschränkungen über die Feiertage möglichst gering zu halten.
Wir bitten alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die notwendigen Arbeiten und die damit verbundenen Einschränkungen.
Bei Rückfragen steht Ihnen Herr Schulz, Johann Joos Tief- u. Straßenbauunternehmung GmbH & Co KG unter folgenden Kontaktdaten zur Verfügung:
+49 7633 4007-27 | mschulz@joos-gruppe.de | +49 151 5805-1893
Die Gemeinde Münstertal hat ihre Bürgerbroschüre neu aufgelegt. Die Broschüre bietet einen umfassenden Überblick über unsere Gemeinde, wichtige Ansprechpartner, Einrichtungen, Vereine sowie zahlreiche Angebote und Dienstleistungen. Ob Neubürgerin / Neubürger oder bereits seit vielen Jahren im Münstertal zuhause – in der Bürgerbroschüre können Sie immer noch Neues erfahren!
Gedruckte Exemplare liegen ab sofort im Rathaus im Prospektständer neben dem Bürgerbüro (EG) zur kostenlosen Mitnahme aus.
Auch digital kann die Broschüre gelesen werden.
Alle Informationen zum Gemeindeentwicklungskonzept finden Sie hier:
https://www.muenstertal.de/leben-in-der-gemeinde/gemeindeentwicklungskonzept
Als vorbereitende Maßnahme zum weiteren Ausbau der L 123 steht die Befahrung der Grundstücksanschlüsse (Schmutz- und Regenwasser), abgehend vom Hauptkanal in der L 123 bis in die privaten Grundstücke hinein, an.
Die Verwaltung informiert darüber, dass mit der Befahrung nun gestartet wird.
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
als Ihr Bürgermeister ist es mir ein Anliegen, für Sie erreichbar und präsent zu sein. Ein wichtiger Bestandteil dieser Bürgernähe ist die offene Bürgersprechstunde.
Dort können Sie direkt mit mir über Ihre Anliegen sprechen – seien es Ideen, Wünsche oder Kritik. Alles, was Sie ansprechen, wird ernst genommen. Falls eine direkte Lösung nicht möglich ist, leite ich Ihr Anliegen zur weiteren Bearbeitung an die zuständigen Fachämter weiter.
Die Bürgersprechstunden finden im Jahr 2026 zu folgenden Terminen jeweils ab 16:30 Uhr im Bürgermeisterzimmer statt:
- Mittwoch, 29. April 2026
- Mittwoch, 20. Mai 2026
- Mittwoch, 24. Juni 2026
- Mittwoch, 29. Juli 2026
- Mittwoch, 30. September 2026
- Mittwoch, 28. Oktober 2026
- Mittwoch, 25. November 2026
Für jede Bürgersprechstunde stehen vier Gesprächstermine à 15 Minuten zur Verfügung.
Eine Anmeldung ist erforderlich, um im Vorfeld eine gute Vorbereitung auf die Themen zu ermöglichen und Wartezeiten zu vermeiden.
Bitte melden Sie sich telefonisch bei meinem Sekretariat für einen Termin an:
Frau Fierro, Tel. 07636 707 21
Ich freue mich auf die Begegnung und den Austausch mit Ihnen.
Mit freundlichen Grüßen
Patrick Weichert
Bürgermeister
Das Regierungspräsidium hat die Gemeinde informiert, dass möglicherweise schon ab dieser Woche (23. März) und für einen Zeitraum von 4 Wochen die Bauarbeiten an der Stützmauer der L123 zwischen Scharfenstein und Neuhof-Lift wieder aufgenommen werden. Der genaue Baubeginn hängt von den vorhandenen Kapazitäten der beauftragten Firma ab und kann sich auch zeitlich verschieben.
Während der Arbeiten ist eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung erforderlich.
ITERRA ENERGY STELLT UNTERSUCHUNGEN ZUM BAU EINES NEUEN WINDPARKS IN DER GEMEINDE EHRENKIRCHEN EIN.
Gießen, 21.03.2025 – Ende Februar 2025 hat sich die Geschäftsleitung der iTerra energy GmbH, einem Projektentwicklerbüro für Onshore-Windparks, einstimmig dafür entschieden, sämtliche Ambitionen zum Bau des Windparks Breisgau einzustellen. Ausschlaggebend für diese Entscheidung waren die der Firma vorliegenden Ergebnisse einer Langzeit-Windmessung, die seit August 2024 durchgeführt wurde.
Ob ein Windpark wirtschaftlich tragfähig und damit für die jeweilige Region als sinnvoll anzusehen ist, hängt von einer ausreichenden Menge an erzeugter Energie durch entsprechende Windverhältnisse ab. Die Grundlage für eine erste Prüfung der Wirtschaftlichkeit eines Windpark-Vorhabens bilden die Windatlas-Daten der einzelnen Bundesländer.
Die im Windatlas Baden-Württemberg enthaltenen Daten legen für den Standort Breisgau nahe, dass dieser für Windenergie geeignet ist. Zur Validierung dieser Daten führte die Firma uSens Energy Solutions GmbH im Auftrag der iTerra energy GmbH seit August 2024 eine Langzeit-Windmessung durch. Die ersten Ergebnisse der Messung offenbarten, dass die vorkommenden Windverhältnisse deutlich unter den Angaben des Windatlas‘ und den Erwartungen des Projektierers lagen, sodass eine erneute Prüfung der Wirtschaftlichkeit eindeutige Indikationen für einen Projektabbruch deduzierte.
In der Folge wurde die Windmessung eingestellt. Bis spätestens Ende März 2025 wird die für die Windmessung temporär errichtete Infrastruktur vollständig abgebaut. „Entgegen oftmaliger Behauptungen, Windpark-Vorhaben würden ohne eingehende Prüfungen und Untersuchungen beschlossen und durchgesetzt, zeigt der Windpark Breisgau, dass nicht jede Projektidee am Ende tatsächlich auch Realität wird“, resümiert Frank Sauvigny, CEO der iTerra energy GmbH.
Insgesamt 4 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 50.000 MWh/Jahr waren für den Windpark Breisgau vorgesehen, der im Jahr 2029 an das Netz gehen sollte.
Hintergrund:
Gegründet in 2015, betreut die iTerra energy GmbH umfassende Projekte im Bereich erneuerbarer Energien. Am Hauptsitz in Gießen sowie vier weiteren Standorten in Frankfurt, Stuttgart, Ulm und Bielefeld kümmern sich rund 60 Spezialisten und Spezialistinnen um die Realisierung von Windparks. iTerra energy verfügt über eine langjährige Expertise und ein breites Netzwerk an strategischen Partnern im Bereich von Onshore-Windenergieprojekten.
Weitere Informationen: www.iterra-energy.de
Kontaktdaten:
Inga Reich
PR- und Marketingmanagerin
Tel.: +49 641 9446478-61
E-Mail: ir@iterra-energy.de
Das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald wird ab 1. Oktober 2024 als Online-Plattform zur Antragstellung in baurechtlichen Angelegenheiten, als Nachfolge der Prozesse auf service-bw, das Virtuelle Bauamt Baden-Württemberg (ViBa BW) nutzen.
Bauanträge können ab dem 01.10.2024 ausschließlich über das virtuelle Bauamt (ViBa BW) eingereicht werden.
Weitere Informationen unter: www.lkbh.de/bauantrag
Im Virtuellen Bauamt stehen folgende Leistungen digital zur Verfügung:
- Abgeschlossenheitsbescheinigung beantragen
- Abweichungen, Ausnahmen und Befreiungen beantragen
- Ausnahme von der Veränderungssperre beantragen
- Baubeginnsanzeige nach § 59 Abs. 2 LBO BW
- Baugenehmigung nach § 58 Abs. 1 LBO BW beantragen
- Bauvoranfrage nach § 57 LBO BW beantragen
- Kenntnisgabe des Abbruchs einer Anlage
- Kenntnisgabe nach § 51 LBO BW
- Teilbaugenehmigung nach § 61 LBO BW beantragen
- Vereinfachtes Baugenehmigungsverfahren nach § 52 LBO
- Verlängerung Baugenehmigung nach § 62 LBO beantragen
- Verlängerung Bauvorbescheid nach §§ 57 Abs. 2, 62 LBO BW beantragen
- Verlängerung Teilbaugenehmigung nach § 62 LBO beantragen
Für die Antragstellung als Privatperson benötigt die Bauherrschaft eine BundID. Da bei der Bauantragstellung ein hohes Vertrauensniveau erforderlich ist, wird für die Anmeldung zu dem Online-Dienst für Bauherrinnen und Bauherren ein Online-Ausweis oder das ELSTER-Konto benötigt.
Die Entwurfsverfasserinnen und Entwurfsverfasser benötigen ein Unternehmenskonto, "Mein Unternehmenskonto", MUK. Mit der zum Unternehmen zugehörigen Steuernummer kann ein ELSTER-Konto erstellt werden.
Hilfestellungen, Downloads oder auch ein Video zur digitalen Antragstellung in baurechtlichen Verfahren sind auf der Internetseite des Landkreises unter www.lkbh.de/bauantrag bereitgestellt.
Am 25. November 2023 ist das „Gesetz zur Digitalisierung baurechtlicher Verfahren“ in Kraft getreten, durch welches insbesondere die Landesbauordnung (LBO) zum Teil wesentlich geändert wurde.
Bislang wurden in Zusammenhang mit baurechtlichen Verfahren im Regelfall sämtliche Eigentümer von einem Bauvorhaben benachrichtigt, deren Grundstücke an das jeweilige Baugrundstück angrenzen.
Mit der vorgenannten Änderung begrenzt der Gesetzgeber die Benachrichtigung von Angrenzern künftig nun nur noch auf Fälle, in denen Abweichungen, Ausnahmen oder Befreiungen von nachbarschützenden Vorschriften des öffentlichen Baurechts erforderlich werden (§ 55 LBO). Hier können die betroffenen Angrenzer weiterhin innerhalb eines Zeitraumes von vier Wochen Einwendungen vorbringen.
Dies wird künftig dazu führen, dass Benachrichtigungen von Angrenzern nur noch in den benannten und somit in voraussichtlich seltenen Fällen erfolgen werden.
Unabhängig von der geänderten Regelung prüft die Untere Baurechtsbehörde die Vereinbarkeit des Bauvorhabens mit den jeweils zu prüfenden öffentlich-rechtlichen Vorschriften.
Angrenzer, deren Einwendungen nicht entsprochen wurde oder deren öffentlich-rechtlich geschützte nachbarliche Belange durch das Vorhaben berührt sein können, werden im Nachgang über die jeweilige Entscheidung informiert.
Im Falle der Durchführung eines Kenntnisgabeverfahrens nach § 51 LBO erfolgt grundsätzlich keine Benachrichtigung von Angrenzern mehr, da hier eine Entscheidung über Abweichungen, Ausnahmen oder Befreiungen gesetzlich ausgeschlossen ist.
Diese Änderung findet gemäß § 77 Absatz 1 LBO Anwendung auf Verfahren, die ab dem 25. November 2023 eingereicht wurden.
Das Portal service-bw.de ist die E-Government-Plattform für Bürger, Unternehmen und die Verwaltungen in Baden-Württemberg.
Mehr Informationen zum Thema finden Sie hier.




