Neues aus der Gemeinde

Zukünftig ist die Benutzung des Grillplatzes am Riggenbach (Breitmatte) nur über eine vorherige Anmeldung bei der Gemeinde Münstertal/Bürgerbüro...

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Es ist jedes Jahr ein kleines Volksfest, wenn im Herbst das Vieh von den Münstertäler Weiden, wo es den Sommer verbracht hat, in die Ställe...

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Müllsackverkaufsstelle in Münstertal

Es werden keine Restmüllsäcke und gelben Säcke mehr auf dem Rathaus ausgegeben! Wir bitten um Beachtung.

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Hier finden Sie den Antrag zur Anmietung gemeindeeigener Räumlichkeiten und den Antrag auf Erteilung einer gaststättenrechtlichen Erlaubnis. Außerdem...

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Start in die Weidesaison auf der Jungviehweide Branden

Am vergangenen Samstag hat die Weidesaison auf der Jungviehweide Branden begonnen. Die Jungviehweide wird dabei nicht mehr von der Weidegemeinschaft Münstertal betrieben, sondern auf privater Basis von Landwirt Marc Böhler weitergeführt. Im Pachtvertrag mit der Gemeinde ist geregelt, dass die Bewirtschaftung weiterhin als Gastviehweide zu erfolgen hat und bei der Beschickung einheimische Betriebe voranging zu berücksichtigen sind.

 

In diesem Jahr wurden 63 Tiere, davon 1 Bulle, auf die rd. 55 Hektar große Weide aufgetrieben, für die nun Marc Böhler bis zum Abtrieb Anfang Oktober verantwortlich zeichnet. Die Jungrinder stammen aus insgesamt 9 verschiedenen Betrieben, davon 3 einheimische Betriebe. Mit 26 Rindern stellt Markus Buttenmüller aus Horben die größte Anzahl, gefolgt von Rudolf Steinhard aus Kirchzarten mit 17 Tieren.

Zur Offenhaltung der Fläche setzt der Pächter außerdem auf 14 Ziegen, die in besonders schwierigen Bereichen zum Einsatz kommen und so eine Verbuschung dieser Flächen verhindern.

Auf dem Dach der Wanderschutzhütte Branden-Flüh hat Marc Böhler eine neue Solaranlage installiert, die die gesamte Zaunanlage mit ausreichend Strom versorgen kann (sh. Bild). Den Wanderweg vom Brandenhof (Branden 4) hoch in den Brandenweg, hat er vom Weidebetrieb ausgekoppelt, so dass es in Zukunft zu keinen Konflikten zwischen Wanderern und Weidevieh kommen kann.

 

Angesprochen auf das aktuelle Thema Wolfsrisse stellt Marc Böhler fest, dass die Errichtung von wolfssicheren Zäunen einen erheblichen Material- und Arbeitsaufwand verursache und dies praktisch kaum zu leisten ist. Auch die aufwändige Unterhaltung und Kontrolle einer solchen Zaunanlage muss hier berücksichtigt werden. Mitarbeiterinnen der Forstlichen- Versuchs und Forschungsanstalt Freiburg standen ihm für eine Beratung zum Thema Herdenschutz bereits vor Ort zur Verfügung.

Ob der große traditionelle Weideabtrieb in diesem Jahr stattfinden kann, ist wegen der Corona-Pandemie sehr fraglich. Die Gemeinde wird dies mit der Freiwilligen Feuerwehr –Abteilung Obermünstertal-, die in diesem Jahr Ausrichter des Festes ist, in den nächsten Wochen besprechen und eine Entscheidung treffen.

Die Gemeinde wünscht dem neuen Bewirtschafter der Jungviehweide Branden für seine erste Weidesaison alles Gute, genügend Futter und Wasser und vor allem, dass im Herbst die Herde ohne Verluste abgetrieben und die Rinder wieder vollzählig in die heimischen Ställe verbracht werden können.

 

 


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